Danke, PR!NT Communications Consultants
Kennt Ihr diese Momente? In denen man so viel sagen könnte? Und doch nicht weiß, was? Genau so einen erlebe ich gerade. Denn soeben ist meine Zeit bei PR!NT Communications Consultants – oder wie wir sagen: in der PR!NT – zu Ende gegangen. Fünfeinhalb Jahre nonstop (und ein halbes Jahr Praktikum einige Jahre zuvor). Puh.
Mir schießen so viele Bilder in den Kopf: Vom Aufzug eines Berliner Kaufhauses, gefüllt mit 16 Hostessen - und mir. Von abgefrohrenen Zehen beim zweistündigen Dreh einer 30-Sekunden-Sequenz für ein TV-Wissensmagazin. Von Berkant. Von Kühltaschen im Dezember. Von Wörtern in Taschenrechnerdisplays. Von lecker Essen mit Mondragon. Von absurden Meldungen und Akkord-Überzeugungsarbeit. Von Hasenfarmen und Blasenspaß. Von Nichten von Metzgern. Von 11Freunde. Von Klebestiften. Von Übernachtungen in ehemaligen Bordellen. Von radegebrochenem Bayerisch. Von heißen Steinöfen. Von Impulsen. Vom Bookletieren nachts um 4.30 Uhr. Von “Und jetzt kommt der Knaller!”. Von einem 10 Jahre älteren Fotografen, der mich für gleich alt hielt. Von FC Bayern gegen TSG 1899 Hoffenheim. Von Extrameilen. Davon, dass auch ein Gespräch ein Gottesdienst sein kann. Von Misswahlen in Microblogging-Diensten. Von US5-Fans in Social Networks. Von Cradle-2-Cradle. Von Ministerpräsidenten und Sportverschlüssen. Von 16 Marathons in 16 Monaten in 16 Bundesländern. Von schlechten Verlierern auf Award-Verleihungen. Vom Schorlemeister. Von Linz. Von Silikon. Von einer Woche im Aachen-Trikot. Von (TM). Vom Elektrostüberl. Und während alledem: Von vielen ganz fantastischen, inspirierenden und "kennenswerten" Menschen.
Ich bin sehr dankbar für das, was ich die letzten Jahre in der PR!NT erleben und lernen konnte. Und ich danke allen Kollegen, Vorgesetzten, Kunden, Journalisten und Partnern – dafür, dass Ihr mit mir zusammengearbeitet und mich ausgehalten habt.
Ich hoffe, dass wir uns weiterhin im Auge behalten.
Es war eine sehr schöne Zeit!
So, und jetzt noch Video von meinem ersten Abschied bei PR!NT (damals noch PRint) - nach meinem Praktikum 2002. Simon - der Sänger - hat's zum Abschied von Fritz - dem Drummer - digitalisiert. Klaus - den Basser - sehe ich beim nächsten Sommerfest in Woerhaltwohnt. Der schwarze Mann an der Gitarre bin ich:
