Donnerstag, 29. Oktober 2009

Google Sidewiki in der PR: Jede Webseite wird kommentierbar

Es waren ein Link in meinem Google Reader und ein Tweet von Bernhard Jodeleit, die mich eben dazu brachten, das Google Sidewiki zu testen.

Die Kurzzusammenfassung: Google hat eine Web-Anwendung entwickelt, mit dem man zu jeder Seite “hilfreiche Informationen” hinterlassen und lesen kann. Das so genannte Sidewiki: Einfach auf eine beliebige Webseite gehen, den entsprechenden Button in der Google Toolbar – oder das Bookmarklet – klicken. Schon bekommt man in einer Seitenleiste oder einem Extra-Fenster angezeigt, was die anderen so zu der Seite denken und kann selbst einen Eintrag verfassen.

Was auf den ersten Blick als harmloses Tool erscheinen mag, könnte für Unternehmenskommunikation erhebliche Folgen haben: Ab jetzt wird jede Webseite kommentierbar. Negative wie positive Meinungen stehen nicht mehr in irgendeinem Blog oder bei Twitter – also weit entfernt –, sondern quasi direkt bei mir auf der Seite. Und das ganz ohne Hackerangriff.

Das ist für PRler noch kein Grund zur Panik - schließlich ist das Sidewiki momentan noch nicht weit verbreitet. Dennoch sollten dies in unserer Arbeit berücksichtigen und folgende Tipps beherzigen:

  • Regelmäßig Sidewiki zur Corporate Webseite monitoren. Eine Möglichkeit, neue Einträge zu abonnieren, hab ich bislang nicht gefunden.
  • In Krisensituationen Monitoring-Frequenz erhöhen.
  • Bei Kritik oder Fragen antworten. Es besteht übrigens die Möglichkeit, den ersten Beitrag im Sidewiki zu claimen.
  • Bei Bedarf “Report Abuse”-Funktion nutzen.

Ach übrigens: Bei Jack Wolfskin steht schon ein Eintrag.

Nachtrag: Habe gerade festgestellt, dass es das Tool schon seit einigen Wochen gibt. Na ja, vielleicht bin ich nicht der erste, der es noch nicht kannte.

Dienstag, 27. Oktober 2009

Die erfolgreichsten Social Media Kampagnen haben ihren Ausgangspunkt nicht im Social Web

Im Cem Basmans Sprechblase werden gerade die besten und schlechtesten Social Media Kampagnen des Jahres gesucht.

Was ich grundsätzlich zu Social Media Kampagnen zu sagen habe, hat Sachar auch schon auf den Punkt gebracht. Social Media funktioniert nicht solitär. Allerdings glaub ich schon, dass es Social Media Kampagnen geben kann. Man braucht eine Basis-Kommunikation – wie in der PR auch – aber dann kann man schon einige Höhepunkte oben drauf setzen.

Die grundsätzliche Frage, die ich mir allerdings häufiger stelle, ist, wie eine erfolgreiche Social Media Idee überhaupt gestrickt sein muss. Und hier geht mir seit Wochen ein Satz durch den Kopf: Die erfolgreichsten Social Media Kampagnen haben ihren Ausgangspunkt nicht im Social Web. Als Beweis für diese These dient mir das Abschneiden der Hashtags #GNTM (für "Germany’s Next Topmodel") und #Eurovision (für den "Eurovision Song Contest") in der Mai-Analyse der “Twitterthemen” von Thomas Pfeiffer (eine neuere hab ich leider nicht gefunden). Ohne jegliches (von mir bemerktes) Community Relations Management von Seiten der Veranstalter schaffen es diese Themen unter die Topthemen bei Twitter.

Die Erkenntnis, die ich daraus für die Entwicklung erfolgreicher Kommunikation in Social Media ziehe, ist folgende:

Auch in Social Media funktionieren am besten diejenigen Ideen, die medienunabhängig relevant sind. Diese Ideen benötigen etwas (einen Inhalt, eine Kampagne, ein Produkt), über das Menschen reden – egal, ob im Supermarkt, in Printmedien oder auf Twitter. Im Social Web muss und sollte dann nur noch Community Relations Management stattfinden. Sprich: Fans finden und Fans binden (mein Standardsatz aus Social Media Workshops). Einen Award sollte es daher entweder nur für die besten In-Social-Media-funktionierenden-Ideen geben - oder für das beste Community Relations Management.

Die aktuell besten Ideen sind für mich zwei, die gar nicht als Social Media Ideen gedacht - und in einem Fall auch gar nicht neu - waren:

1. 30 Jahre Mars in Deutschland. Eine geniale Idee, für eine begrenzte Zeit aus Twix wieder Raider werden zu lassen.

2. Wetten, dass…? Weil die Sendung, immer wenn sie läuft, DAS Thema auf Twitter ist. Und zudem, weil es der Online-Redaktion des ZDF während der letzten Sendung auf Twitter m. E. perfekt gelungen ist, Teil der Diskutantengemeinde zu werden.

Das beste Community Relations Management bleibt von der Horde der Outdoor-Unternehmen-durch-Dorf-treibenden "Social Media Experten" häufig unbemerkt - nämlich in den Nischen. Insofern glaube ich, dass jede Nominierung hier unfair wäre. Im Social Web findet mehr statt als das, was wir "Experten" sehen. Und das ist auch sehr gut so.

P.S.: Seit heute findet sich in der Seitenleiste dieses Blogs "Google Friend Connect". Tut Euch keinen Zwang an und klickt auf "Google-Abo" auf "Verfolgen". Vielen Dank!

Sonntag, 25. Oktober 2009

Die FDP und die Sprache

Nachdem Guido Westerwelle ja darauf besteht, dass in Deutschland Deutsch gesprochen wird und seine Partei die Sprache sogar in die Verfassung aufnehmen möchte, wundert es mich schon, dass der Unterschied zwischen Binde- und Gedankenstrich in der FDP nicht angekommen zu sein scheint. Ich hoffe, dass man bei der Erstellung des Koalitionsvertrags sorgfältiger vorgegangen ist.

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Freitag, 23. Oktober 2009

Jack Wolfskin: Werbeblogger überdreht!

Also ich muss jetzt auch mal deutlich werden: So langsam werde ich echt sauer.

Vollkommen zurecht hat – wie ich bereits geschrieben habe – vor einigen Tagen der Werbeblogger Jack Wolfskin dafür kritisiert, dass Anbieter auf Dawanda dafür abgemahnt wurden, dass Tatzen (das Markensymbol von Jack Wolfskin) auf ihren Produkten zu sehen waren. Verwerflich war daran m. E. nicht, dass Jack Wolfskin daran etwas auszusetzen hatte, sondern dass sie nicht zunächst nett nachgefragt haben. Denn man kann es drehen und wenden wie man will: Jack Wolfskin hat ein Markenrecht und das dürfen sie auch für sich beanspruchen.

Einige Tage später schien die Welt in Ordnung. Der Jack Wolfskin-CEO hat mit Ralf Schwartz, dem Verfasser des Kritik-Posts, telefoniert und die beiden haben sich augenscheinlich so gut verstanden, dass Ralf die Einsicht von Jack Wolfskin lobt – wie ich finde, zurecht. Heute allerdings hat Jack Wolfskin eine Pressemitteilung (pdf) verschickt, in der sie die kritisierten Forderungen gegenüber den Dawanda fallen lassen und versprechen zukünftig sensibler zu agieren. Für mich wäre dieser Fall damit erledigt und ich finde an der PM auch alles richtig gemacht. Aber was machen Ralf Schwartz und Werbeblogger Roland Kühl-von Puttkammer? Sie regen sich in einem Blogpost über Jack Wolfskin auf. Weil dem Unternehmen “die rein technische Verteidigung der Marke über das Branding und die emotionale Verbindung zu den Kunden und Markenfans” ginge.

Es tut mir leid, Ralf und Roland. Aber wie zum Teufel seid Ihr auf die Idee gekommen, dass Jack Wolfskin sich durch euren Mini-Skandal völlig verändert. Dass zwei Blogger, die keine Ahnung vom Innenleben dieses Unternehmens haben (oder dies bislang zumindest nicht erwähnt haben), die den Outdoor-Markt nicht kennen (s. Klammer zuvor), geschweige denn den Kleidungsmarkt insgesamt (s. Klammern zuvor), dass die einmal mit dem CEO eines Unternehmens telefonieren und dieser von nun an seine gesamten Geschäftspraktiken auf den Kopf stellt. Und zwar in eine Art, mit der m. E. bislang kein Unternehmen dieses Planeten erfolgreich geworden ist.

Wenn ich lese “Wir stehen hier vor nicht mehr und nicht weniger als einem Paradigmen-Wechsel für Jack Wolfskin!” frage ich mich: Wer bestimmt das? Ihr beiden? Ich sage, Jack Wolfskin hat sich unglücklich verhalten und macht das jetzt wieder gut. Das ist kein Paradigmenwechsel, sondern normal – Menschen verhalten sich manchmal unglücklich. Und darauf gibt man eine normale Antwort. Und die hat Jack Wolfskin mit der PM gegeben. Die Forderungen wurden fallengelassen, man verhält sich zukünftig sensibler, so what?

Es tut mir vielleicht morgen leid, dass ich diesen extremen Ton wähle. Aber Ralf ist ja auch nicht gerade zimperlich – insofern denke ich, dass das schon klar geht.

Wir leben in einer freiheitlichen Demokratie. Und diese Freiheit ist immer auch die Freiheit des andersdenkenden. Deshalb gibt es am Verhalten von Jack Wolfskin Euch gegenüber nichts zu bemängeln. Im Gegenteil. Jack Wolfskin bleibt authentisch – was ja bedeutet: Handeln, Denken und Fühlen (wenn es soetwas in Unternehmen gibt) stimmen überein. Man lässt sich nicht von irgendwem reinreden, sondern bleibt, wer man ist. Genau das wollt Ihr doch.

Es kann sein, dass auch dieser Post wieder reichlich unstrukturiert und nicht stringent argumentiert ist. Aber das musste jetzt unbedingt mal raus.

Sonntag, 18. Oktober 2009

Der Fall Jack Wolfskin hilft der PR, einen respektvollen Umgang zu etablieren

Ich hab mich bislang nicht in die Geschichte zu Jack Wolfskin eingemischt, hab mir den Blogpost nicht einmal sorgfältig durchgelesen. Es geht wohl darum, dass Jack Wolfskin kleine Designer abmahnt, die auf der Plattform Dawanda Kleidung verkaufen, auf denen eine Tatze zu sehen ist - mit dem Argument, dass das Jack-Wolfskin-Logo ja auch eine Tatze ziert (wobei die Tatzen der Designer durchaus unterschiedlich aussehen - und man vor der kostenpflichtigen Abmahnung nett hätte anfragen können). Der Werbeblogger, für den Ralf Schwartz das Thema aufbereitet hat, ist jedenfalls regelmäßig down, weil die Server vom Ansturm überlastet sind. Es geht also rund.

Jetzt hab ich ehrlich gesagt inhaltlich keine Lust, gegen jedes Unternehmen zu stänkern, das sich nicht anständig verhält. Meist kommt sogar irgendwann mein angeborener "Ich bin dagegen"-Impuls auf und ich frage mich, ob es nicht gute Gründe für das Verhalten des Unternehmens gibt. Dennoch finde ich gut, was da passiert. Denn früher wurden Unternehmen für Fehlverhalten in Sachen Anstand und Respekt kaum sanktioniert. Vom abgemahnten Designer bis zum mit Pressemitteilungen vollgespamten Journalisten - immer haben sich die Betroffenen aufgeregt, aber zu Problemen für das Unternehmen hat das im Regelfall nicht geführt. Also hatten PR-Spammer, Abmahnwütige und sonstige Schurken in der firmeninternen Diskussion leichtes Spiel. Denn kleinen "Chancen" (Designer XY bietet keine Tatze mehr an) stand praktisch keine Risiken gegenüber.

Anders ist das im Web 2.0. Hier findet sich - zumindest in einigen Fällen - eine beträchtliche Öffentlichkeit für Themen, die es nicht in die klassischen Medien schaffen würden. Und eine vorzeigbare negative Konsequenz ist schonmal, dass das Thema jetzt schon auf Seite 1 bei den Google Suchergebnissen nach "Jack Wolfskin" steht. Zudem bin ich mir sicher, dass reihenweise klassische Onlinemedien das Thema aufgreifen werden. Verantwortungsvoll arbeitende PR-Mitarbeiter, -Agenturen und Anwälte können damit in die Unternehmen gehen und zeigen, was passiert, wenn man sich verhält wie die Axt im Walde. Und noch besser für uns: Es gibt sogar genügend Beispiele, wie man Stimmungen wieder drehen kann, wenn man im Laufe eines Prozesses die Axt wieder einpacken möchte. Für uns also eine große Chance zu beraten. Jeder der Skandale, die hier "aufgedeckt" werden, sorgt dafür, dass sich andere bislang respektlose Unternehmen respektvoller verhalten - so, wie die allermeisten es ohnehin schon tun.

Deshalb freu ich mich, dass Ihr Euch alle so engagiert.

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Social Media wird nie so, wie wir denken

Ich bin mir nicht sicher, ob das hier sonderlich stringent argumentiert oder "richtig" ist. Aber dennoch ist es das, was mir seit langem durch den Kopf geht und es würde mich freuen, Eure Meinung dazu zu hören.

Seit eigentlich schon immer bin ich ein Anhänger der These, dass das "Social Media wird ALLES verändern" Quatsch ist. Denn Social Media wird nicht alles auf den Kopf stellen. Klar werden sich Dinge weiterentwickeln. Aber eher in einem fließenden Prozess - und auch ohne, dass man irgendeinem Unternehmer Angst davor machen müsste. Schließlich tut sich zum Beispiel im Business eines Trikotherstellers auch andauernd etwas - und zwar Konsequenzenreicheres als dass sich eine Gruppe Dauerempörter über seinen Umgang mit Bloggern aufregt. Um dann am nächsten Tag die nächste Sau durch ihr kleines Dorf zu treiben. Auf dass der Rest der Welt sich kopfschüttelnd abwendet.

Ich denke, Social Media ist noch lange nicht in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Und mittlerweile zweifle ich auch daran, dass das jemals passieren wird. Zumindest in der Art, in der wir PRler es diskutieren. Denn wir reden über Unternehmen, die 24/7 mit ihren Kunden reden. Und fragen uns selten: Wollen die Kunden das überhaupt?

Meine These: Wenn sich nur 13 Prozent der Deutschen Arbeitnehmer ihrem Arbeitgeber verpflichtet fühlen, aber 20 Prozent innerlich gekündigt haben, dann ist Langeweile im Job eine der Top-Triebfedern für die Nutzung von Social Media. Und wenn ich Social Media aus Langeweile nutze, dann will ich überhaupt nicht mit irgendwelchen Unternehmen quatschen. Und ich erwarte dann auch nicht, dass Unternehmen 24 Stunden auf jede Anfrage reagieren. Dann spiele ich nämlich Farmville oder teile Partyfotos mit Freunden. Und selbst, wenn ich über Unternehmen und Marken spreche: Dann möchte ich vielleicht gar nicht, dass dieses Unternehmen antwortet? Denn: Wenn ich in der Kneipe über mein Handy meckere - will ich ja auch nicht unbedingt, dass der Nokia-Vertreter sich an den Tisch setzt und mich volllabert?

Schon klar: Social Media funktioniert ja auch schon jetzt ganz gut. In Foren, Blogs, Twitter sind haufenweise Leute - vorrangig Meinungsbildner -, die es super finden, wenn Unternehmen sich beteiligen. Aber das ist eben nicht die breite Masse. Und damit bleibt PR an Meinungsbildnern orientiert - nur halt an einer größeren Zahl und über einen anderen Kanal. Und Unternehmen müssen sich nicht radikal ändern. Und die Frage "Is social media a fad? Or is it the biggest shift since the Industrial Revolution?" kann ich weiter beantworten mit: Keines von beidem!

Ich freue mich über Kommentare!

Montag, 5. Oktober 2009

Branchen, für die sich Social Media nicht lohnt

Natürlich ist dieser Blogeintrag genau das, was Thomas Pfeiffer alias Webevangelist oder @codeispoetry provozieren möchte, wenn er so eine Frage stellt. Aber erstens finde ich, dass man sich ruhig mal provozieren lassen kann und zweitens kommt diese Frage ja immer wieder, wenn man in Social Media Workshops ist:

"Gibt es Branchen oder Unternehmenszweige, für die sich "Social Media" nicht lohnt? Was meint ihr?"

Die Antwort lautet "Ja und Nein". Wobei zunächst einmal wichtig ist: Was bedeutet in diesem Zusammenhang "lohnen"? Muss eine Investitionsentscheidung nur mehr Ertrag abwerfen als sie gekostet hat? Oder lohnt sie sich erst, wenn sie ertragreicher war als jede andere Möglichkeit, sein Geld auszugeben?

In jedem Fall lohnenswerter ist Social Media, wenn sie Teil einer Gesamtkommunikationsstrategie sind. Und dann kann es auch Bestatter, Altenheime und Schlüsseldienste - das waren Antworten aus der "Crowd" auf Thomas Frage - geben, für die sich Social Media lohnt.

Schlüsseldienste beispielsweise werden per se als Wegelagerer wahrgenommen. Was aber, wenn ein Münchner Schlüsseldienst beginnt zu bloggen und die krassesten Aufbruchseschichten, die am schwierigsten nachzumachenden Schlüssel der Welt in einem Blog vorstellt. Wenn er die skurrilsten Fälle - Stichwort Gesamtkommunikationsstrategie - dann noch in der Lokalzeitung unterbringt, könnte daraus ein echter PR-Mehrwert erwachsen. Oder das Altenheim. Hier kommt es besonders auf das Vertrauen der Angehörigen an. Wieso also nicht bewusst Rezensionen von Angehörigen provozieren und auf der eigenen Webseite verlinken? Gleiches gilt für den Bestatter.

Das alles kann eine lohnenswerte Investition sein - muss es aber nicht. In Kleinstädten machen sich zum Beispiel alle drei besser einen Namen im echten Leben als im Web. Den Schlüsseldienst-Betreiber, der im gleichen Schützenverein ist, engagier ich immer eher als den, der einen Weblog hat. Beim Altenheim wird auf einmal entscheidend, "wer da sonst noch wohnt". Und den Bestatter wählt man auf Grundlage der Erfahrungen anderer Hinterbliebener aus.

So kann man das sich-lohnen von Social Media nicht von Branchen oder Unternehmenszweigen abhängig machen. Aber das wusste Thomas sicher auch schon vor diesem Blogpost.