Blumenladenrettung:
Zartes Pflänzchen, aber immerhin
Sachar hat vor einigen Tagen eine Aktion ins Leben gerufen, mit der er einen kleinen Blumenladen in Berlin retten möchte. Der Besitzer war lange krank, konnte seinen Laden deshalb nicht öffnen und bangt nun um seine Existenz. Es sind bislang, wenn ich richtig rechne, ca. 2.000 von 10.000 nötigen Euro zusammengekommen [Ich hoffe, das ist korrekt zusammengefasst].
Eine spannende Diskussion dazu habe ich auf Twitter und Facebook gesehen. Peter Brodmeier fragt auf Twitter “die ganzen schlauen Social Media Berater”, wie sie den bisher seiner Ansicht nach durchwachsenen Erfolg der Aktion bisher begründen. Und auf Facebook behauptet er “Selbst auf einem Weihnachtsmarkt in Ibbenbüren wäre mehr zusammen gekommen.”
Meine Meinung: Lieber @broti, das möchte ich sehen. Wie Du auf dem Weihnachtsmarkt in Ibbenbüren 2.000 Euro für einen Blumenladen in Berlin zusammensammelst. 2000 Euro für einen Laden, den die Spender zum Großteil vermutlich nicht einmal gesehen haben – geschweige denn, vermissen würden. Du hast recht, wenn Du damit sagen willst, dass die Leute im Social Web auch nicht spendabler sind als im echten Leben. Wieso sollten sie auch, es sind doch die gleichen Menschen. Aber 2000 Euro sind 2000 Euro. Das ist mehr als nix.
Ach so: Spenden könnt Ihr übrigens hier.
