Donnerstag, 30. Oktober 2008

PR!NT Communicatons Consultants beraten CO2-neutral

Wie gesagt, ich blogge ab jetzt vornehmlich über Positives. Also los: Wir, PR!NT Communications Consultants, beraten ab heute CO2-neutral. Was das heißt und wie wir das umsetzen, erfahrt Ihr in der zugehörigen Pressemitteilung.

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Schluss jetzt mit Kleinkrieg!

Ich hab's versprochen und ich bin fest entschlossen es zu halten: Hier im Blog geht es ab jetzt um Positives. Gut, dass ich PRler bin und so alles ins Positive, zumindest ins ermutigende, drehen kann.

Martin Oetting hat gerade einen Brief geschrieben "an manche Werbekreativen in Deutschland" und verkündet, dass viele Köpfe rollen werden bei denjenigen Werbern, " die meinen, dass der Werbeprozess mit dem Nachdenken im abgeriegelten Kämmerlein zu tun hat". Er regt sich darüber auf, dass Blogger & Co von Werbern nicht ernstgenommen würden und macht dies an den Begriffen "Army of Davids" und "Loser Generated Content", mit dem Werber das Web 2.0-Zeug abtäten.

Ich muss sagen: Ich habe diese Diskussion schon häufiger erlebt, aber kann ihr immernoch nicht ganz folgen. Wer ist der böse? Wessen Kopf rollt? Und: Wieso kapieren so viele Leute nicht, dass es beides braucht. Klassische Werbung UND Social Media-Whatever? Ziel und Zielgruppe bestimmen den Kanal - da können wir so viel diskutieren wie wir wollen.

Die Praxis zeigt jeden Tag, dass Werbung wirkt. Gute gut-beworbene Produkte verkaufen sich besser. Ob mich persönlich der Spot nervt oder nicht. Was zählt ist im Supermarkt. Niemals könnte man aktuell so viele Menschen über Blogs erreichen wie es über TV-Spots geht. Aber klar, mit Blogs erreicht man unter Umständen die richtigen. Die Frage ist: Wen brauche ich, um meine Ziele zu erreichen. Und davon hängt ab, welchen Kanal ich wähle.

Und ich muss sagen: Diese Werber, die sich in Kämmerchen einschließen, kenne ich auch nicht. Bzw. ist es ab und zu auch ganz gut, sich mal in ein Kämmerlein einzuschließen in dem ganzen Wusel einer Agentur. Aber irgendwann muss ich - genau wie meine Kollegen Kreative - auch mal an die frische Luft. Zu Menschen. Und dann muss die Plakat-Idee zeigen, ob sie trägt. Und sie tritt in Wettbewerb zu den schönen Social Media-Ideen, die ich oder andere Kollegen mitbringen. Und dann schaut man, mit welchem Mix - das ist nämlich das entscheidende - man am Ende die beste Wirkung erreicht.

Btw: Vielleicht spielen auch häufig ganz andere Argumente eine Rolle als die schlichte Erreichung der Zielgruppe. Vielleicht will ein Unternehmen kein Web 2.0, weil der Vertreter des Unternehmens dem Rewe-Einkäufer zwar erklären kann, wie die Reichweite einer TV-Kampagne ist, aber nicht, was Twitter ist. Das müsste er ihm aber erklären können, um die Listung zu bekommen - weil der Rewe-Mann wissen will, welche Maßnahmen geplant sind, um das Produkt erfolgreich zu machen. Vielleicht, mag man jetzt einwenden, verzichtet der Unternehmer dann auf gaaaanz wichtige Zielgruppen. Mag ja sein - aber es ist sein Geld, seine Entscheidung und seine Verantwortung.

In jedem Fall habe ich keine Lust mehr auf Kleinkriege. Stecken wir die Energie in bessere Ideen. Egal, ob auf 18/1 oder Facebook. Hauptsache wir erreichen unser Ziel: Erfolgreiche Kommunikation.

Samstag, 25. Oktober 2008

Sind Blogger Jammerlappen?

Ich hatte in den letzten zwei Tagen zwei interessante Gedankenanstöße. Der eine kam heute vom Werbeblogger. Der veröffentlichte einen Kommentar einer Leserin, die sich über die abnehmender Qualität von Kommentaren in Blogs beklagt hat. An den zweiten Anstoß fühlte ich mich dadurch gleich erinnert. Der kommt nämlich aus einem Gespräch von vorgestern. Als ich mit einem Blogger drüber sprach, dass hier in der Blogosphäre immer alles viel zu negativ gesehen wird. Überall - inklusive hier - wird gerne alles mögliche runtergemacht. Positives dagegen wird nur selten vermittelt.

Interessant ist das vor allem deshalb, weil wir Menschen ja angeblich, einer alten Weisheit nach, über die Fähigkeit verfügen, alles schlechte auszublenden. Sonst könnten wir gar nicht überleben, heißt es. In der Blogosphäre scheint genau das Gegenteil zu passieren. Und in den Medien auch. Und, wenn ich an meine Zeit als Songwriter zurückdenke, beim Texte für Musik schreiben auch. Alles ist so schlimm, alles ist scheiße - das sind die Themen, die man schriftlich verarbeitet. Und zumindest in der Blogosphäre finden Verrisse - meiner Erfahrung nach - auch wesentlich mehr Beachtung (in Form von Verlinkungen) als es Lobeshymnen tun. Warum das so ist, weiß ich nicht. Aber es nervt mich gewaltig.

Ich habe deshalb beschlossen, mit diesem Mist Schluss zu machen. Wenn ich in einem Blog blöde Kommentare oder Spamkommentare sehe, scroll ich einfach darüber hinweg. Wenn irgendwer irgendeinen Schmarrn schreibt, verlasse ich mich darauf, dass der Don oder Ugugu schon drüber schreiben werden. Hier will ich in Zukunft zeigen, was für tolle Sachen passieren. Das ist besser für meinen Blutdruck und für Euro Laune. Falls in den nächsten Wochen also wieder keine Beiträge kommen, liegt es daran, dass die Welt doch scheiße ist :-)

In diesem Sinne: Ein schönes Wochenende!

Freitag, 24. Oktober 2008

Playboy mit viralem Traumjob

Wie einfach man virale Effekte erzielen kann, zeigt aktuell das Männermagazin Playboy. Der bietet gerade einen echten Traumjob an - nämlich für den Playboy auf Weltreise gehen und schöne Frauen kennenlernen. Und das Angebot machte heute rasend schnell die Runde bei Twitter - und mutmaßlich auch durch die Redaktionen und Agenturen der Republik. Ich weiß ja nicht, ob sie entsprechenden Job tatsächlich vergeben oder ob es wirklich nur eine PR-Idee ist. Aber ganz egal: Heute hat sich der Playboy in der Web 2.0-Welt zum Thema gemacht. Und das zum Schnäppchenpreis von 380,- Euro - so viel kostet eine Stellenanzeige bei newsroom.

Ach ja, wer sich bewerben will, hier ist die Stellenanzeige:

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Am Ende des Am Ende des Tages?

Sorry, dass es hier in den letzten Wochen so ruhig war. Ja, ich lebe noch. Aber auch ja, ich hatte viel zu tun. Urlaub, Sport, Arbeiten und und und. Jedenfalls habe ich mir vorgenommen, hier bald mal wieder mehr zu schreiben. Also einfach per RSS abonnieren und dann flattern irgendwann wieder Beiträge bei Eich rein.