Freitag, 4. Juli 2008

Beleidigte Adnation-Leberwurst

Kurz gefragt: Findet Ihr es nicht auch seltsam, dass sich Ex-Adical Adnation in puncto Markenrechtsstreit wie ein Opfer geriert? Wer ein Unternehmen gründet, muss sich nicht wundern wenn dieses auch wie ein Unternehmen behandelt wird. Wir sind hier ja nicht bei "Adical im Wunderland". Oder haben die Kläger wirklich etwas "schlimmes" gemacht?

3 Kommentare:

Sachar meint:

Ich kritisere adical / Adnation ja auch gerne. Aber ich finde es schlicht lächerlich, wenn eine Telekommunikationsfirma mit dem Namen Adicall (wird ja auch anders ausgesprochen) wegen adical vor Gericht zieht. Da gebe ich Johnny schon recht, der zwischen den Zeilen andeutet, dass das auch eine sehr nette Geschäftsidee ist, all die zu verklagen, deren Firmenname so ähnlich klingt.

Don Alphonso meint:

Es gehört eigentlich bei jeder Gründung dazu, die Namensrechte wasserdicht zu machen. Die Ähnlichkeit vin Adical und Adicall ist jedenfalls verdammt gross, und beide sind im werbenden Bereich tätig. Es ist sicher kein Spass, sowas dann als Lernkurve abzuheften, nur ist Adnation/Adical letztlich auch nur eine profitorientierte Firma, die in einem profitorientierten Umfeld agiert.

Das Posting würde ich als "das Übliche" erachten: Je nach Bedarf ist man der Vollprofi, oder die liebenswerte, schwer von den Profis abgezockte Amateur. Genauso wie Schwenzel und Co. Vermarktungskritiker nur privat angehen, nie als Begünstigte von Adnation.

Christian meint:

@ Sachar:
Mag ja sein, dass Adical bei den Bloggern für ihre Zwischen-den-Zeilen-Meckerei gelobt wird. Aber in der Welt der Adical-Kunden (sprich: in der normalen Welt) wird man über soviel Unprofessionalität nur den Kopf schütteln.

Adical hat den Namen sicherlich nicht kampflos abgegeben. Also wird die Beschwerde von adicall berechtigt gewesen sein. Deshalb gibt es für Adical eher Grund sich zu entschuldigen als zu jammern.

Dass dann per Blogeintrag Details aus den Verhandlungen ausplaudert werden (über die Forderungen von adicall), geht gar nicht. Ganz ehrlich: Wer glaubt denn jetzt noch, dass er sich mit diesen Leuten vertaulich unterhalten kann, ohne dass die Inhalte am nächsten Tag per Blog verbreitet werden?

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