Twittern über Oscar Lafontaine
Unglaublich. Wie - glaube ich - alle, fand ich Twitter beim ersten Mal davon hören ziemlich seltsam. Jetzt bin ich seit einem Tag Mitglied und muss sagen, das hat was. In welchem anderen Medium liest man aus der Redaktion der Welt Kompakt soetwas: "Lafontaine hat uns erzählt, dass er Teile des Kommunistischen Manifests in das Parteiprogramm der Linken aufnehmen will. Lustig" - erschienen parallel zum Artikel auf welt.de.
Dass die Geschichte von Lafontaine eine reine PR-Geschichte ist, muss man wohl nicht sagen. An seiner Stelle hätte ich es aber anders gemacht: Er hätte sagen sollen, dass er Teile des Godesberger Programms der SPD in das Programm der Linken aufnehmen will. Damit hätte er mal wieder die SPD schocken können. Das kommunistische Manifest bringt seine Partei wieder in die "Linkspartei = SED"-Diskussion. Na ja, mich fragt ja keiner.
