Opel pusht mit toller Webseite neuen Insignia
Ja, ich gebe zu: Ich fahre Opel. Und ja, ich gebe zu: Ich habe eine besondere Affinität zu dieser Marke. Nicht nur, weil Papa uns seit frühester Jugend auf Blitz getrimmt hat. Nicht nur, weil mein Bruder dort seine Baseballkappe deponiert, wo bei Papa noch der Hut lag - auf der Hutablage.
Ich finde die Marke vor allem aus PR-Gesichtspunkten interessant. Denn es gibt wenige Marken, die ihr Image in den 80er/90er Jahren durch Qualitätsmängel derart ruiniert haben wie Opel. Ein spannender Kunde, der mich bisher allerdings nicht engagiert hat.
Wie dem auch sei, ich habe den Newsletter zum neuen Opel Insignia, dem Nachfolger des Vectra, abonniert. Über dessen Aussehen wird ja bereits seit langem spekuliert. Heute kam die News. Fotos und der Link zu einer, wie ich finde, tollen Webseite. Nicht Horst Schlämmer (wie bei Konkurrent VW), sondern ein ausgesprochen schöner redaktioneller Inhalt findet sich dort. Eine tolle Inszenierung des Autos, ein Interview mit einem Mitarbeiter, der Erlkönige tarnt und ein Video über einen Erlkönig-Fotografen (dessen Slapstick-Einlagen ich aber nicht so witzig finde).
Eine tolle Art, die Marke zu inszenieren. Das Thema Erlkönige finde ich perfekt, weil es zeigt/suggeriert, wie scharf alle Leute auf das Design des Autos sind. Außerdem interessiert der Erlkönig-Tarner sicherlich viele Auto-Fans.
Ich habe das Gefühl, dass die Tage, in denen ich mich für meine Opel-Affinität rechtfertigen muss, sich langsam dem Ende nähern. Ach ja, so sieht er übrigens aus:

