Samstag, 5. Januar 2008

Und täglich grüßt sueddeutsche.de

Die SZ bettelt mal wieder um Links aus der Blogosphäre. Deshalb wird zum wiederholten Male das Internet zum Ursprung allen Bösen gemacht. Unter der Überschrift "Fakebook" schimpft Journalistenurgestein Hans Leyendecker über die "neue Sünde des Journalismus", das Recherchieren im Internet. Am Ende des Artikels kommt er dann zum tatsächlich kritikwürdigen Punkt: Das Problem ist nicht, dass im Internet recherchiert wird, sondern dass nicht gegengecheckt wird. Und das, so gibt selbst Leyendecker zu, ist kein neues Problem und schon gar keines des Internets.

Übrigens hätte Leyendecker selbst mal lieber im Internet recherchieren sollen. Dann hätte er festgestellt, dass es die von ihm erwähnten "gegnerischen Blogs" gar nicht gibt - zumindest kenne ich die nicht. Wenn, lieber Hans Leyendecker, dann sind wir alle gegen Euch von der Süddeutschen.

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