Hinweis: Ich nehme die Inhalte dieses Beitrags zurück. s. Kommentare!
Er hat sich in den letzten Wochen zu einem meiner Lieblingsblogger gemausert, der Don Alphonso. Ich finde seine Beiträge unterhaltsam. Und ich finde es richtig, dass es jemanden gibt, der Diskussionen entfacht - auch wenn, oder gerade weil ich nicht immer seiner Meinung bin.
So wie heute. Denn in seinem Beitrag scheint der Schaum vor dem Mund schon die Augen zu verdecken: Don Alphonso lobt den Schritt Googles, den Pagerank von Linkverkäufern zu senken. Webseitenbetreiber, die Werbung in Form von Text-Links verkaufen, werden bei Google im Google-Ranking abgewertet.
Der Don glaubt, dass diese Aktion Trigami & Co treffen soll. Ich glaube eher, wie der Werbeblogger, dass es schlicht darum geht, die eigene Macht beim Links verkaufen auszubauen. Schließlich ist AdSense nichts anderes als Linkverkauf. Das ist in erster Linie ein Fall für das Kartellamt. Und lobenswert ist das schon gar nicht.
Schaue gerade Maybritt Illner. Da wurde über eine Demo berichtet, bei der Mitarbeiter privater Postdienste gegen Mindestlöhne demonstriert haben. So weit tolle PR für die Arbeitgeber. Doch dann wurden Teilnehmer nach den Gründen die ihre Teilnahme gefragt. Antwort: "Dazu sage ich mal lieber nichts." Ein anderer sagt dazu, dass die Demo von den Arbeitgebern als Arbeitstag bezahlt wird. Eine gekaufte Demonstration also. Wenn das mal nicht zum Eigentor wird...
Ich sitze gerade am Flughafen und hoffe, dass die Südpfalz nicht wirklich mit 53 Prozent Arbeitslosigkeit "glänzt", wie es in der aktuellen Brand Eins, im Hinweis auf den neue Brandeins-Anleger Neuland, steht (ich hoffe, man kann das auf dem Bild sehen). Schönes Wochenende.
So, geschafft. Nachdem meinem Computer im Büro die Plug-Ins fehlen, um die ZDF Mediathek zu sehen, und mein PC zuhause zu langsam ist, war heute Abend die gesamteKernerSendungmitEvaHerman bei Youtube zu finden. Und ich habe sie mir angeschaut.
Und ehrlich gesagt weiß ich nicht, was ich sagen soll. Denn Herman hat wohl recht damit, dass sie missverstanden wurde. Und trotzdem hat sie sich so verfranst, dass am Ende alles noch viel schlimmer war als zuvor.
Herman wollte sagen: Die Nazis haben konservative Werte missbraucht. Sie haben das Familienideal instrumentalisiert, um Kanonenfutter in Form von Kindern für den Krieg zu produzieren.
Da die 68er das Dritte Reich ablehnten, haben sie auch diese Familienüberhöhung abgelehnt und wiederum damit auch die ursprünglichen Werte.
Diese Argumentation ist verschwurbelt und fragwürdig, z.B.: War der Zusammenhalt in Familien vor dem dritten Reich wirklich ein Wert oder war er wirtschaftlich nötig? Aber diese Argumentation macht Eva Herman nicht zum Nazi. Das wäre im Höchstfall naiv.
Doch Eva Herman ist Profi und bekommt trotzdem nicht vermittelt, was sie sagen will. Stattdessen schlägt sie jede Brücke aus, die Kerner ihr bietet, um ihren Standpunkt klarzustellen. Wieso kann sie sich nicht klar ausdrücken? Wieso redet sie sich so in Rage, dass sie nur noch wirres Zeug sagt? Und wieso ist sie so bescheuert, dass sie zum Schluss auch noch das alte Autobahnthema aufnimmt - und zwar schon wieder so, dass sie sich in Teufels Küche bringt, in die sie - da bin ich sicher - nicht absichtlich geht.
Am Ende weiß man nicht, was man von ihr halten soll. Das macht irgendwie alles keinen Sinn.
Ich habe noch nie verstanden, wieso Schleichwerbung für andere Medien anscheinend kein Problem ist - selbst, wenn sie so offensichtlich ist wie diese hier aus dem ARD Morgenmagazin...
Es wurde eine Umfrage in "Kooperation" mit einer Tageszeitung durchgeführt. Zitat: "Die kompletten Ergebnisse finden Sie in der heutigen Ausgabe des..." - na, was wohl...
Man stelle sich nur vor, die Umfrage käme von Coca Cola - was gäbe es da für einen Aufschrei. __________
Die Werbeblogger machen sich selbstständig (Details beim Klick auf die Überschrift dieses Artikels). Ich bin mir noch nicht sicher, wie ich die Kompetenzbeschreibing einordnen soll. Sicher, Patrick schreibt, was die beiden können. Aber will der Kunde wissen, was die beiden können? Oder will er wissen, was ihm das bringt?
Jedenfalls wünsche ich den Beiden alles Gute. Sie bieten der Branche mit ihrem Blog ein tolles Angebot. Vielleicht gibt die Branche den Jungs ja nun ein wenig zurück in Form von Aufträgen.
Und vielleicht wird die Kompetetenzbeschreibung auf der in Aussicht gestellten Webseite ihrer Dienstleistung ja auch ein bisschen kundenorientierter.
Mittlerweile müsste es wohl rumliegen, das Stöckchen, das ich or mehr als einer Woche von Sachar zugeworfen bekommen habe. Oder er hat einen beachtlichen Wurf, der Massenpublikumunterhalter. "Ten Songs of my life" (für Mama: 10 Songs meines Lebens) soll ich niederschreiben. Also los:
Roger Whitacker - Albany Wenn wir in meiner Kindheit mit Papas und Mamas rotem Opel Ascona in den Urlaub oder in den Traumlandpark (heute: Movie World) oder zu irgendwem gefahren sind, war eines stets gleich: Es lief die ganze Zeit eine einzige Kassette, die immer wieder umgedreht wurde. Das ist der Grund, warum ich die Texte von "Hörst Du La Montanara" (keine Ahnung von wem) genauso beherrsche wie den von "Je t'aime heißt Ich liebe Dich" (Flippers) oder eben den von Roger Withakers "Albany". Letzterer ist seit einigen Jahren wieder sehr gefragt auf Partys. Warum? Hört selbst...
Markus - Kleine Taschenlampe brenn' An einem der wenigen Male :-), dass sich einer meiner Brüder um den Geburtstagsgeschenkekauf für Mama gekümmert hat, war das Geschenk nicht ganz uneigennützig: Er hat "Die Kinderhitparade" gekauft. Auf der sangen irgendwelchen Kinder von übermotivierten Eltern aktuelle Charthits - angehört hat es sich nur mein Bruder, mit mir.
a-ha - Take on me Der Bruder, der auch das tolle Geschenk für Mama gekauft hat, hat mir auch den nächsten Song näher gebracht. Er kam mittags mit der Single nach Hause und sagte, er wolle mir etwas total cooles vorspielen. Es waren - Tataa - a-ha mit "Take on me".
Die Toten Hosen - Hier kommt Alex Mein erstes Meßdienerlager. Pfingsten 89 in einem Zeltlager im Wald. Auf der Playbackhitparade (Sound vom Autoradio eines Gruppenleiters, Lichtanlage war dessen Warnblinkanlage) spielten wir diesen Song. Und wie in noch vielen Lagern danach behauptete irgendwer, dass man Zahnpasta super anstelle von Gel verwenden kann und dass man genau seine besonders gut wieder rausbekommt. Wie man später wusste, war das natürlich gelogen. Aber der Song ist bis heute gut.
U2 - Partygirl Wieder mein Bruder. Er hatte sich ein Video ausgeliehen: "U2 - Live at Red Rocks". Als wir die Kassette zum ersten Mal hatten, verbrachte ich zufällig den ganzen Tag mit Fieber auf dem Sofa in unserem Wohnzimmer. Doch U2 blieb ich treu. Einige Jahre später war mir nichts wichtiger, als alle U2-Songs auf der Gitarre spielen zu können.
Snap - Rhythm is a dancer Klassenfahrt, 8. Klasse, Glücksburg. Die einen hörten Nirvana und Guns 'n Roses. Die anderen Culture Beat mit Mr. Vain und Snap mit Rhythm is a dancer. Allesamt bis heute coole Musik.
Rage against the machine - Killing in the name of Wie viele meiner heutigen Lieblingssongs fand ich den Song damals ziemlich beschissen. Aber heute steht er bei mir für ziemlich coole Jahre in der Jugendarbeit, insbesondere in Zusammenhang mit der Independent Diskothek "Alacs", die wir damals angeboten haben. Ganz groß.
DJ Bobo - Everybody Ich war zweimal auf Konzerten von dem. Und es waren zwei der lustigsten Abende an die ich mich erinnern kann. "Music is what I'm living for"...
Ronan Keating - Life is a rollercoaster 2001 - Malaysia. Mit der Gitarre am Strand fangen wir, um ein paar Engländerinnen zu begeistern, an, Ronan Keating zu singen. Und eine malayische Version zu entwickeln. Statt "Na-na-na-na-na" singen wir "Selamat Datang", zu Deutsch "Herzlich Willkommen!".
Und weil ich leider nur noch einen Song offen hab (man darf ja nur 10 Songs nennen), aber noch viele finden könnte (mein Leben spielt sich komplett in Form von Liedern ab) zum Schluss ein aktuelles Schmankerl:
Dieter Bohlen und Mark Medlock - You can't get it ...weil er im Büro immer wieder für Erheiterung gesorgt hat, als die Arbeit (Lesen Sie mit, Cheffin?) ausnahmsweise mal weniger Spaß gemacht hat. Aber ehrlich: Ein beschissener Song, besonders wenn der Bohlen mitkreischt:-)
Dieses Stöckchen hat wirklich Spaß gemacht. Ich werfe es weiter zu Marita, Andreas und Constantin.
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