Freitag, 5. Oktober 2007

Mein Leben in 10 Songs

Mittlerweile müsste es wohl rumliegen, das Stöckchen, das ich or mehr als einer Woche von Sachar zugeworfen bekommen habe. Oder er hat einen beachtlichen Wurf, der Massenpublikumunterhalter. "Ten Songs of my life" (für Mama: 10 Songs meines Lebens) soll ich niederschreiben. Also los:

Roger Whitacker - Albany
Wenn wir in meiner Kindheit mit Papas und Mamas rotem Opel Ascona in den Urlaub oder in den Traumlandpark (heute: Movie World) oder zu irgendwem gefahren sind, war eines stets gleich: Es lief die ganze Zeit eine einzige Kassette, die immer wieder umgedreht wurde. Das ist der Grund, warum ich die Texte von "Hörst Du La Montanara" (keine Ahnung von wem) genauso beherrsche wie den von "Je t'aime heißt Ich liebe Dich" (Flippers) oder eben den von Roger Withakers "Albany". Letzterer ist seit einigen Jahren wieder sehr gefragt auf Partys. Warum? Hört selbst...


Markus - Kleine Taschenlampe brenn'
An einem der wenigen Male :-), dass sich einer meiner Brüder um den Geburtstagsgeschenkekauf für Mama gekümmert hat, war das Geschenk nicht ganz uneigennützig: Er hat "Die Kinderhitparade" gekauft. Auf der sangen irgendwelchen Kinder von übermotivierten Eltern aktuelle Charthits - angehört hat es sich nur mein Bruder, mit mir.


a-ha - Take on me
Der Bruder, der auch das tolle Geschenk für Mama gekauft hat, hat mir auch den nächsten Song näher gebracht. Er kam mittags mit der Single nach Hause und sagte, er wolle mir etwas total cooles vorspielen. Es waren - Tataa - a-ha mit "Take on me".


Die Toten Hosen - Hier kommt Alex
Mein erstes Meßdienerlager. Pfingsten 89 in einem Zeltlager im Wald. Auf der Playbackhitparade (Sound vom Autoradio eines Gruppenleiters, Lichtanlage war dessen Warnblinkanlage) spielten wir diesen Song. Und wie in noch vielen Lagern danach behauptete irgendwer, dass man Zahnpasta super anstelle von Gel verwenden kann und dass man genau seine besonders gut wieder rausbekommt. Wie man später wusste, war das natürlich gelogen. Aber der Song ist bis heute gut.


U2 - Partygirl
Wieder mein Bruder. Er hatte sich ein Video ausgeliehen: "U2 - Live at Red Rocks". Als wir die Kassette zum ersten Mal hatten, verbrachte ich zufällig den ganzen Tag mit Fieber auf dem Sofa in unserem Wohnzimmer. Doch U2 blieb ich treu. Einige Jahre später war mir nichts wichtiger, als alle U2-Songs auf der Gitarre spielen zu können.


Snap - Rhythm is a dancer
Klassenfahrt, 8. Klasse, Glücksburg. Die einen hörten Nirvana und Guns 'n Roses. Die anderen Culture Beat mit Mr. Vain und Snap mit Rhythm is a dancer. Allesamt bis heute coole Musik.


Rage against the machine - Killing in the name of
Wie viele meiner heutigen Lieblingssongs fand ich den Song damals ziemlich beschissen. Aber heute steht er bei mir für ziemlich coole Jahre in der Jugendarbeit, insbesondere in Zusammenhang mit der Independent Diskothek "Alacs", die wir damals angeboten haben. Ganz groß.


DJ Bobo - Everybody
Ich war zweimal auf Konzerten von dem. Und es waren zwei der lustigsten Abende an die ich mich erinnern kann. "Music is what I'm living for"...


Ronan Keating - Life is a rollercoaster
2001 - Malaysia. Mit der Gitarre am Strand fangen wir, um ein paar Engländerinnen zu begeistern, an, Ronan Keating zu singen. Und eine malayische Version zu entwickeln. Statt "Na-na-na-na-na" singen wir "Selamat Datang", zu Deutsch "Herzlich Willkommen!".


Und weil ich leider nur noch einen Song offen hab (man darf ja nur 10 Songs nennen), aber noch viele finden könnte (mein Leben spielt sich komplett in Form von Liedern ab) zum Schluss ein aktuelles Schmankerl:

Dieter Bohlen und Mark Medlock - You can't get it
...weil er im Büro immer wieder für Erheiterung gesorgt hat, als die Arbeit (Lesen Sie mit, Cheffin?) ausnahmsweise mal weniger Spaß gemacht hat. Aber ehrlich: Ein beschissener Song, besonders wenn der Bohlen mitkreischt:-)


Dieses Stöckchen hat wirklich Spaß gemacht. Ich werfe es weiter zu Marita, Andreas und Constantin.

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