Freitag, 27. Juli 2007

Deutsche Auto-Narren

Sagt mal, wer macht eigentlich die PR für die deutsche Automobilindustrie? Da läuft doch irgendwas schief.

Mir war die Kommunikationsarbeit der Deutschen Auto-PRler schon 2005 aufgefallen. Da tritt eine EU-Verordnung zum Feinstaub in Kraft und die einzigen, die die entsprechenden Filter "schon längst" installiert haben, waren die französischen Hersteller. Und die deutsche Automobilindustrie stammelte irgendwas von wartungsfreien Filtern, deren Entwicklung man abwickeln wollte.

Hybrid, Feinstaub und andere Pannen
Und Anfang diesen Jahres kam Toyota mit dem ersten Serien-Hybridauto - die Hybrid-Technologie wurde übrigens in Deutschland entwickelt. Jedenfalls empfiehlt Frau Künast diese Autos und die deutsche Automobilindustrie scheint wieder wie gelähmt.
"Dann gibt's Krieg"
Jetzt aktuell machen die deutschen Hersteller Werbung mit offensiven, aber - wie an anderer Stelle beschrieben - äußerst unglaubwürdigen Anzeigenmotiven. Und um auch diese Aktion in einem Desaster enden zu lassen, droht ein Deutscher Konzernchef laut sueddeutsche.de nun Herstellern, die sich für strengere CO2-Grenzwerte einsetzen mit "Krieg". Ganz egal, ob die sachlichen Argumente stimmen mögen. So kann man doch nicht reden, wenn man auf der anderen Seite in Anzeigen schreibt: "Wer ein Auto fährt, trägt große Verantwortung. Wer eines herstellt, erst recht."

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