Greenpeace und Paris Hilton
Eigentlich ist der G8-Gipfel ja schon vorbei. Und ich konnte aus besagten Gründen nicht drüber schreiben. Aber eines möchte ich doch noch sagen: Greenpeace nervt (und aus Protest verlinke ich nicht mit deren Webseite). Dieser Verein ist für mich der Inbegriff der 90er Jahre - ungefähr so wie Axl Rose. Und genau wie den, will ich auch Greenpeace nicht mehr sehen.
Ich werde echt sauer, wenn ich höre, dass mit der dusseligen Bootsaktion & Co der sachliche Protest für eine PR-Show missbraucht wird. Mit dem, was Attac oder auch Bono & Geldorf machen, kann ich leben. Aber die Greenpeace-Aktion hatte keinen politischen Sinn (der Medienblogger sieht das ähnlich (korrigiert); Franziskript sieht es anders). Denn Aufmerksamkeit für den Gipfelprotest zu generieren, kann nicht das Ziel gewesen sein - davon gab es doch ohnehin genug. Es geht wohl nur noch darum, im Fahrwasser von G8 Spender zu mobilisieren. Und mit deren Spenden sollen dann weitere sinnlose PR-Aktionen finanziert werden. Manchmal glaube ich, Paris Hilton ist weniger PR-gesteuert als Greenpeace.
