Samstag, 5. Mai 2007

Joost - Chip ist skeptisch

Erst dachte ich, es sei der ehemalige designierte Bundeswirtschaftsminister gemeint. Aber in Wirklichkeit ist Joost das neue Tool der Erfinder von Kazaa und Skype. Über das Internet kann man kostenlos fernsehen - und zwar in Top-Qualität sowie, wer's mag, zeitversetzt. Finanziert wird das Ganze über Werbung. Für schonende Nutzung der Joost-Server sorgt die Peer-2-Peer-Technik, die auch bei Skype und Kazaa zum Einsatz kommt. Die Daten werden nicht vom Server zum Rechner, sondern von Rechner zu Rechner übertragen. So ist jeder Empfänger gleichzeitig Sender und die ganze Sendelast wird auf alle User verteilt. Soweit die Theorie. Von der Praxis ist zumindest chip.de noch nicht unbedingt überzeugt. Grund: Das magere Programmangebot. Aber vielleicht wird es ja nach der Betaphase besser. Ausprobieren kann übrigens nur der, der dazu eingeladen wird - wie "damals" bei Gmail.


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