Montag, 28. Mai 2007

Der "Kritzler" an der Klowand

Kurz zusammengefasst: Peter Turi schreibt bei Vanity Fair über Don Alphonso, dass dieser vom Erbe seiner Eltern lebe. Daraufhin rückt Don Alphonso mit seinen Anwälten an und lässt die entsprechenden Zeilen und sein Foto löschen.
(via Medienblogger und Stefan Niggemeier)

[Korrektur. In der ersten Version dieses Beitrags
stand hier der falsche Satz: "Daraufhin fragt Stefan Niggemeier bei Turi an, warum er diese Veränderung nicht kenntlich gemacht hat. Daraufhin reagiert Peter Turi beleidigt." Diesen korrigiere ich mit:]

Stefan Niggemeier berichtet darüber, dass Turis Kolumne weitere Fehler enthalte, die trotz Hinweis nicht korrigiert worden seien. Niggemeier berichtet ferner darüber, dass er den vanityfair.de-Redaktionsleiter nach den Gründen für dieses Nicht-Korrigieren befragt habe, und sich daraufhin Turi bei ihm gemeldet habe - allerdings nur, um die beleidigte Leberwurst zu geben.

Fazit: Im Vergleich zu denen, die eigentlich wissen müssen, wie man mit Bloggern umgeht (nämlich den Bloggern selbst), hat Jean-Remy van Matt damals eine ziemlich gute Figur gemacht hat: Der hatte Blogs als Klowände des Internet bezeichnet. Dieses Zitat hatte ungewollt seine Agentur verlassen und van Matt war auf einmal selbst Opfer des Gekritzels an ebenjenen. Van Matt hatte daraufhin einen Blabla-Entschuldigungsbrief an die Blogger geschrieben. Der war zwar auch nicht ideal, weil er stellenweise - nennen wir es mal - schwülstig war. Aber was die Alphablogger abliefern, finde ich eher albern. Denn: Erstens grenzt dieses Verhalten an Zickenterror. Und zweitens werden Blogs ja eh von niemandem gelesen:-). Also regt Euch wieder ab.

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